über Tims FishFight

über Tims FishFight
Mehr über die Kampagne. . .

tims fish fight

“Dieser Wahnsinn muss endlich ein Ende haben!“, Tim Mälzer ist entsetzt über die Menge Fisch, die jedes Jahr in Europa tot zurück ins Meer geworfen wird. Als Koch und engagierter Kämpfer im Bereich Ernährungsaufklärung treffen ihn die Zahlen wie ein Schock: Über eine Millionen Tonnen Speisefisch werden jedes Jahr in europäischen Meeren verschwendet anstatt konsumiert zu werden und das alles wegen eines unsinnigen EU Gesetzes. “Das ist schon echter Blödsinn!”, findet Tim und fordert Sie auf zu handeln. Und zwar jetzt!

Tim MaltzerDie Initiative “Tims Fish Fight” versucht die europäischen Fischereigesetze zu ändern. Die Kampagne wird von einer breiten Koalition von Umweltorganisationen unterstützt und von einer zunehmenden Anzahl von Fischern und Politikern.

Diese Webseite, fishfight.de, ist das Kampagnenportal, welche “Tims Fish Fight” Kampagne begleitet. Sie können ausserdem den Verlauf  von “Tims Fish Fight” auf Facebook und Twitter verfolgen.

Im Juli vergangenen Jahres veröffentlichte die europäische Kommission Ihren Neuentwurf für die gemeinsamen Fischereigesetze. Diese beinhaltete unter anderem eine Empfehlung für ein Rückwurfverbot. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Gesetz tatsächlich in Kraft treten wird. Den Druck, den wir mit unserer Kampagne auf die Politiker ausüben, kann den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern ausmachen - zwischen einer  langfristig nachhaltigen Fischerei in der EU oder noch mehr zahllosen Jahren der sinnlosen Verschwendung.

Neben dem politischen Aktivismus steht bei Tim Mälzer der Konsument immer ganz besonders im Vordergrund. Was kann der Verbraucher tun? Er kann und sollte sich beim Fischkauf informieren und sicherstellen, dass der Fisch aus nachhaltigem Fischfang kommt. Letzten Endes hat der Verbraucher die Macht. Er bestimmt durch seine Wahl was auf unseren Theken und in unseren Tiefkühlregalen, ob beim lokalen Fischhändler oder im Supermarkt, angeboten und verkauft wird. Außerdem sollte dem Fisch als Nahrungmittel mehr  Wertschätzung engegegebracht werden. Fisch ist keine unbegrenzte Ressource und wir als Konsumenten sollten uns diese Tatsache bewusst machen und aktiv handeln, um die Fischbestände für zukünftige Generationen zu erhalten. Denn: “Wenn wir uns so benehmen wie bisher, dann stehen wir in 30, 40 Jahren nicht mehr vor der Entscheidung, welchen Fisch bereiten wir zu, sondern was essen wir anstatt Fisch.“

Auch wenn das vielleicht bedeutet entgegen den Rat aller Ernährungsexperten unseren Fischkonsum einzuschränken, damit die Natur Zeit hat sich zu regenerieren und der Fortbestand vieler Fischarten gesichert werden kann. 

FISH FIGHT IN GROßBRITANNIEN

Hugh Fearnley-Whittingstall

Im Januar 2011 wurde das Fernsehprogramm Hughs Fish Fight von Hugh Fearnley-Whittingstall auf dem britischen Channel 4 ausgestrahlt. Hugh ist ein beliebter britischer Autor, Rundfunksprecher und Lebensmittelrechtler. Er ist bekannt für sein kompromissloses Engagement im Bereich saisonaler, ethisch produzierter Lebensmittel und konnte sich in Großbritannien durch seine River Cottage Fernsehserien und Bücher eine große Fangemeinde aufbauen. 

Hughs Fish Fight Filme wurden im Rahmen der Big Fish Fight Staffel ausgestrahlt, die Programme von anderen populären britischen Köchen, wie beispielsweise Jamie Oliver, Gordon Ramsay und Heston Blumenthal enthielten und das Ziel verfolgten, nachhaltigen Fischfang und weniger bekannte Sorten von köstlichem Fisch hervorzuheben.

Hughs Fish Fight rief eine Online Petition ins Leben, um ein Ende dieser Rückwürfe zu starten. Die Programme trafen den Nerv der britischen Öffentlichkeit. Innerhalb weniger Tage hatten hunderttausende Menschen die Online Petition unterzeichnet, indem sie ihre Namen in einen Brief an die Kommissarin für Fischerei, Maria Damanaki, sowie weitere Abgeordnete schrieben.

Im Laufe der weiteren Monate schritt die Kampagne immer weiter fort. Fish Fighter aus ganz Großbritannien sandten E-Mails an ihre Abgeordneten, um sie zu ermutigen, einen parlamentarischen Vorstoß zur Unterstützung der Kampagne zu unterzeichnen. Mehr als 245 britische Politiker unterzeichneten schließlich und im Mai wurde der Vorstoß im britischen House of Commons debattiert und erfolgreich verabschiedet.